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Wanderung durch Olivenhaine und Weinberge

Fahr- und Wandergruppe besuchte Italiens romantische Fischerdörfer

Die Cinque Terre, fünf malerische Fischerdörfer an der italienischen Riviera di Levante, waren jetzt das Ziel einer Flug-Wanderreise der Fahr- und Wandergruppe Rheine-Hauenhorst unter der Leitung von Rita Brüggemeier und Frank Schmitz. Die seit 1997 zum Weltkulturerbe zählenden Ortschaften mit ihren verwinkelten Gassen, kleinen Häfen und pastellfarbenen Häusern, die sich wie Schwalbennester an die Steilklippen klammern, sind über die berühmten Wanderwege „sentiero azzuro und sentiero rosso“ miteinander verbunden und galten lange Zeit als Geheimtipp. Das landschaftlich so reizvolle Gebiet regte immer schon die Fantasie seiner Gäste an und inspirierte Schriftsteller und Maler.

Die Wandergruppe aus Rheine hatte sich den Höhenweg von Corniglia über Vernazza nach Monterosso ausgesucht, der durch Wälder und Olivenhaine führt, und sie waren beileibe nicht allein unterwegs. Corniglia liegt malerisch von Weinbergen umgeben auf einem 100 Meter hohen Felsvorsprung und bietet einen fantastischen Ausblick auf das Meer und die zerkküftete Küste. Vernazza mit dem mittelalterlichen Belforte Turm gilt als das schönste der fünf Dörfer. In Vernazza beginnt der anspruchsvolle Steilküstenweg, der die Wanderer bis nach Monterosso führte. Alle Küstenwanderwege in den Cinque Terre sind kostenpflichtig, erfuhren die erstaunten Gäste aus Rheine. 8,50 € beträgt die Tagesgebühr für Erwachsene, bei einem Betrag von 16,- € ist die Benutzung der Bahn inbegriffen, die sämtliche Dörfer miteinander verbindet.

Eine weitere, sehr schöne Panorama-Wanderung startete im hübschen Badeort Sestri Levante. Durch die mediterrane Macchia ging es nach Punta Manara, einer Landzunge mit Rundumsicht über den Golf von Tigullio. Zum Abschluss gab es eine Pesto-Kursus in einer typischen Osteria, bei dem die Gäste aus Rheine unter fachmännischer Leitung ihr Pesto eigenhändig „stampfen“ durften. Eine recht anspruchsvolle Wanderung führte die Rheinenser vom reizenden Fischerort Camogli nach San Fruttuoso und auf steilen und beschwerlichen Pfaden zum Jetset-Ort Portofino. In der Hafenbucht waren die phantastischen Segelyachten des internationalen Geldadels zu bewundern. Mit dem Schiff ging es entlang der malerischen Küste nach Santa Margherita Ligure, dem wohl edelsten Yachthafen an der Riviera mit luxuriösen Villen und dem Belle-Époque-Hotel Imperiale Palace, in dem 1922 die Verträge von Rapallo geschlossen wurden.

Eine historische Wanderung auf den Spuren der Römer führte von Albenga zum Badeort Alassio an der „Baia del Sole“, der Sonnenbucht. Zum Abschluss gab es eine Führung in der Alten Ölmühle von Stefano Saguato in Diano S. Pietro. Die Olivensorten, so erfuhren die Gäste, haben sich im Laufe der Jahrhunderte perfekt an die Geografie und das ligurische Klima angepasst und ermöglichen die Erzeugung von hochwertigem Öl der Sorte „Olio Extra Virgine di Oliva della Riviera Ligure“. Von der Qualität des Olivenöls und den typisch ligurischen Erzeugnissen konnte sich die Gruppe bei einer wohlschmeckenden Verkostung überzeugen. Zu den signifikanten Produkten der Region zählt außerdem der Weißwein „Vermentino“, von dessen Qualität sich die Gäste aus dem Norden bei einer qualitätvollen Weinprobe bereitwillig überzeugen ließen.
 
 
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