Berichte 2026

 

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

Fahr- und Wandergruppe setzt auf Beständigkeit

 

Erkennbar zufrieden mit der Arbeit ihres Vorstands zeigten sich die Mitglieder der Fahr- und Wandergruppe Rheine-Hauenhorst anlässlich der diesjährigen Generalversammlung. So wurden sämtliche Vorschläge zu den anstehenden Vorstandswahlen ohne Gegenstimmen von der Versammlung einhellig bestätigt. Turnusmäßig standen Wiederwahl sowie Neubesetzungen in der Vereinsleitung auf der Tagesordnung. Für den wichtigen Posten des 2. Vorsitzenden stellte sich Siegfried Holtfort dem Votum der Mitglieder und wurde einstimmig nominiert. Ebenso einhellig als Beiratsmitglieder bestätigt wurden Andrea Becker und Roswitha Elixmann. Neu in den Beirat gewählt wurden Bernd Brinkhues und Wilfried Wienkamp. Als Kassenprüferersatz stellte sich Marlies Brinkhues zur Verfügung.

 

Von den rund 500 Mitgliedern der Fahr- und Wandergruppe fanden lediglich 52 Personen den Weg in die Event Location im Stadtpark, wie die Vorsitzende Margret Brebaum resümierte. Gleichwohl sei die Beschlussfähigkeit der Versammlung gegeben, betonte Versammlungsleiter Wilfried Wienkamp und gab zum Tagesordnungspunkt „Bericht über die Vereinsarbeit“ die entsprechenden  Zahlen bekannt. Insgesamt wurden im letzten Jahr 70 Veranstaltungen durchgeführt mit 1760 Teilnehmern. Speziell zu den mehrtägigen Programmpunkten in 2025 referierten die jeweiligen Organisatoren. So berichtete Manfred Kipp von einer Fahrt in das weitgehend unbekannte Vogtland, Roswitha Elixmann erinnerte an sonnige Radtouren im Münsterland, und Wanderführer Bernd Brinkhues berichtete von einer gelungenen Wanderwoche im Pitztal. Von erfolgreichen Touren ins Sauerland, nach Masuren und ins polnische Zielona Gora gab Margret Brebaum Auskunft. Ein dickes Danke zollte Wilfried Wienkamp in der Folge allen Rad- bzw. Wanderführern, den Organisatoren von Tages- und Mehrtagestouren. „Euer Einsatz für den Verein und somit für die Mitglieder ist einfach bärenstark“, so Wilfried Wienkamp.

 

Kassenwartin Doris Hüging stellte den Kassenbericht des letzten Jahres mit einem geringen Defizit  vor. Josef Rademacker und Mechthild Huckriede hatten die Kasse geprüft und keinerlei Beanstandungen zu vermelden, so dass der Entlastung des gesamten Vorstands nichts im Wege stand. Unter dem Tagesordnungspunkt 11 „Neufassung des § 16 der Satzung“ (Auflösung des Vereins) betonte die Vorsitzende „Wir möchten den Verein keineswegs auflösen“. Dennoch habe man sich im Vorstand Gedanken gemacht, wie mit einer Situation zu verfahren sei, wenn, wie Wilfried Wienkamp es ausdrückte „niemand mehr die Arbeit im Vorstand erledigen will oder kann.“ Demzufolge soll der Paragraph 16 der Vereinssatzung dahingehend geändert werden, dass das verbleibende Vermögen des Vereins einer gemeinnützigen Stiftung zukommen soll, was von der Versammlung einhellig befürwortet wurde. Abschließend trug Margret Brebaum die Bitte vor, dass es aus organisatorischen Gründen dringend erforderlich sei, alle Änderungen hinsichtlich Adresse, Telefonnummer, Bankverbindung oder Kündigung seitens der Mitglieder ausschließlich an die offizielle Vereinsadresse zu richten.


 

Fünf Tage Natur, Schluchten und spektakuläre Ausblicke rund um Friedrichsbrunn

Über das Pfingstwochenende zog es die Wandergruppe Rheine-Hauenhorst in den Harz. Rund um Friedrichsbrunn, zwischen urigen Wäldern, schroffen Felsen und beeindruckenden Talsperren. Das sonnige Wetter sorgte für ideale Bedingungen auf den Wanderwegen.

Bereits am ersten Tag stand ein Ausflug zur berühmten Teufelsmauer bei Thale auf dem Programm. Die markanten Sandsteinfelsen boten spektakuläre Ausblicke über das Harzvorland.

Am zweiten Tag führte die Route von Treseburg über Todtenrode zurück nach Treseburg. Die abwechslungsreiche Strecke verlangte zwar Kondition, belohnte jedoch mit herrlicher Ruhe und typischer Harzer Landschaft.

Ein Höhepunkt der Reise folgte am dritten Tag mit der Wanderung vom Hexentanzplatz durch die wildromantische Bodeschlucht. Schroffe Felsen, rauschendes Wasser und schmale Pfade sorgten für echtes Harzgefühl. Immer wieder boten sich beeindruckende Blicke in die tiefe Schlucht der Bode. Viele Teilnehmer bezeichneten diese Etappe als die schönste Wanderung des gesamten Aufenthalts.

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Rappbodetalsperre. Entlang des gewaltigen Stausees führte der Weg bis zur bekannten Hängebrücke Titan RT. Mutige Wanderer wagten den Gang über die schwingende Brücke in luftiger Höhe und wurden mit einem einzigartigen Blick über das Tal belohnt.

Zum Abschluss der Pfingstwanderung ging es am fünften Tag von Friedrichsbrunn zur idyllisch gelegenen Viktorshöhe. Noch einmal konnten die Wanderer die Ruhe der Harzer Wälder genießen, bevor die Heimreise anstand.

Die Teilnehmer zogen ein rundum positives Fazit. Neben den landschaftlichen Höhepunkten sorgten vor allem die gemeinsame Zeit, die frische Harzluft und die abwechslungsreichen Strecken für unvergessliche Pfingsttage im Mittelgebirge.



 
3 Tagesradtour durch das Osnabrücker Land 07  

Fahr- und Wandergruppe erlebt das Osnabrücker Land


Mit 40 Radlerinnen und Radlern, aufgeteilt in zwei Gruppen, startete kürzlich die Fahr- und Wandergruppe Rheine-Hauenhorst zu einer dreitägigen Radtour im Osnabrücker Land. Obwohl die Wettervorhersage wenig Mut machte, erreichten die Radler trocken das erste Ziel, das Landhaus Evers, zur Kaffeepause. Begleitet von zeitweiligem Nieselregen führte der Weg anschließend zum See- und Sporthotel in Ankum. Entspannt ging es am nächsten Tag bei bestem Wetter durch die sehenswerte Landschaft des Osnabrücker Landes mit einem Stopp an der Sültemühle, einem Kulturdenkmal von 1555. Nach der Kaffeepause im Reiterhof Vox hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, sich den alten Marktort Ankum mit dem Artländer Dom anzusehen. Am dritten, ebenfalls sonnigen Tag, ging es vom Hotel auf hügeligen Wegen bis Alfhausen mit einem Stopp am Alfsee. Hinter Achmer führte der Weg am Mittellandkanal entlang bis zur Marina in Recke-Obersteinbeck zur letzten Pausenstation mit einem Blick auf die zahlreichen Boote und Yachten. Für die stets gut gelaunten Radler endete die dreitägige Tour nach etwa 190 Kilometern.


 
THT 02  

  Foto: Bernd Brinkhues


Wanderwoche im Tannheimer Tal
2000 km durch das Tannheimer Tal mit 222 Käsesemmeln
Das Ziel der traditionellen Wanderwoche der Fahr- und Wandergruppe Rheine/Hauenhorst
war in diesem September Tannheim, im gleichnamigen Tal, in Tirol. Das Tannheimer Tal ist
ein rund 20 Kilometer langes Hochtal in den Allgäuer Alpen und liegt auf einer Höhe von
etwa 1100 Metern. Es lässt sich in drei Ebenen unterteilen: Spazierwege im Tal, aussichtsreiche Routen an den Hängen und anspruchsvolle Bergtouren in den Gipfelregionen. Beliebte Naturhighlights sind der idyllische Vilsalpsee im Naturschutzgebiet und der Haldensee. In verschiedenen Leistungsgruppen erkundeten die 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Tal auf teils anspruchsvollen Pfaden, wobei schon mal leichte Kletterpassagen überwunden
werden mussten. Das gute Wetter, es gab nur an einem Tag etwas Regen, erlaubte dabei atemberaubende Fernblicke. Immer wieder boten sich eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Ein besonderes Erlebnis waren die gemeinsamen Pausen auf den Berghütten. Bei einer zünftigen Brotzeit, Kaffee und Kuchen oder einer regionalen Spezialität konnten die Wanderer neue Kraft tanken und die herrliche Aussicht genießen. Dabei kam auch die
Geselligkeit nicht zu kurz. Gemeinsame Abende in gemütlicher Runde rundeten die erlebnisreichen Tage ab. Bis zu 700 Höhenmeter im Anstieg wurden bei der intensivsten Wanderung gemeistert und in der Summe aller Touren circa 2000 km erwandert. Für die tägliche Brotzeit versorgte der örtliche Bäcker die Wandergruppe in der Woche mit 222 Käsesemmeln.
Leider ging auch diese schöne Woche viel zu schnell vorbei. Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Erinnerungen und dem einen oder anderen Muskelkater trat die Gruppe schließlich die Heimreise an und es kam Vorfreude auf für die Wanderwoche 2027, die in derWildschönau stattfinden soll.



 
 
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