Fahr- und Wandergruppe setzt auf Beständigkeit
Erkennbar zufrieden mit der Arbeit ihres Vorstands zeigten sich die Mitglieder der Fahr- und Wandergruppe Rheine-Hauenhorst anlässlich der diesjährigen Generalversammlung. So wurden sämtliche Vorschläge zu den anstehenden Vorstandswahlen ohne Gegenstimmen von der Versammlung einhellig bestätigt. Turnusmäßig standen Wiederwahl sowie Neubesetzungen in der Vereinsleitung auf der Tagesordnung. Für den wichtigen Posten des 2. Vorsitzenden stellte sich Siegfried Holtfort dem Votum der Mitglieder und wurde einstimmig nominiert. Ebenso einhellig als Beiratsmitglieder bestätigt wurden Andrea Becker und Roswitha Elixmann. Neu in den Beirat gewählt wurden Bernd Brinkhues und Wilfried Wienkamp. Als Kassenprüferersatz stellte sich Marlies Brinkhues zur Verfügung.
Von den rund 500 Mitgliedern der Fahr- und Wandergruppe fanden lediglich 52 Personen den Weg in die Event Location im Stadtpark, wie die Vorsitzende Margret Brebaum resümierte. Gleichwohl sei die Beschlussfähigkeit der Versammlung gegeben, betonte Versammlungsleiter Wilfried Wienkamp und gab zum Tagesordnungspunkt „Bericht über die Vereinsarbeit“ die entsprechenden Zahlen bekannt. Insgesamt wurden im letzten Jahr 70 Veranstaltungen durchgeführt mit 1760 Teilnehmern. Speziell zu den mehrtägigen Programmpunkten in 2025 referierten die jeweiligen Organisatoren. So berichtete Manfred Kipp von einer Fahrt in das weitgehend unbekannte Vogtland, Roswitha Elixmann erinnerte an sonnige Radtouren im Münsterland, und Wanderführer Bernd Brinkhues berichtete von einer gelungenen Wanderwoche im Pitztal. Von erfolgreichen Touren ins Sauerland, nach Masuren und ins polnische Zielona Gora gab Margret Brebaum Auskunft. Ein dickes Danke zollte Wilfried Wienkamp in der Folge allen Rad- bzw. Wanderführern, den Organisatoren von Tages- und Mehrtagestouren. „Euer Einsatz für den Verein und somit für die Mitglieder ist einfach bärenstark“, so Wilfried Wienkamp.
Kassenwartin Doris Hüging stellte den Kassenbericht des letzten Jahres mit einem geringen Defizit vor. Josef Rademacker und Mechthild Huckriede hatten die Kasse geprüft und keinerlei Beanstandungen zu vermelden, so dass der Entlastung des gesamten Vorstands nichts im Wege stand. Unter dem Tagesordnungspunkt 11 „Neufassung des § 16 der Satzung“ (Auflösung des Vereins) betonte die Vorsitzende „Wir möchten den Verein keineswegs auflösen“. Dennoch habe man sich im Vorstand Gedanken gemacht, wie mit einer Situation zu verfahren sei, wenn, wie Wilfried Wienkamp es ausdrückte „niemand mehr die Arbeit im Vorstand erledigen will oder kann.“ Demzufolge soll der Paragraph 16 der Vereinssatzung dahingehend geändert werden, dass das verbleibende Vermögen des Vereins einer gemeinnützigen Stiftung zukommen soll, was von der Versammlung einhellig befürwortet wurde. Abschließend trug Margret Brebaum die Bitte vor, dass es aus organisatorischen Gründen dringend erforderlich sei, alle Änderungen hinsichtlich Adresse, Telefonnummer, Bankverbindung oder Kündigung seitens der Mitglieder ausschließlich an die offizielle Vereinsadresse zu richten.